Teil 1: HTML - eine Markupsprache
Begriffsklärung - Was bedeutet "HTML"?
Ganz kurz: HTML steht für HyperText-Markup-Language.
Es ist die im Internet vorherrschende Sprache für Web-Dokumente.
Was ist "Hypertext"?
Unter Hypertext versteht man, einfach gesagt, die Möglichkeit Textteile
(Wörter oder ganze Sätze) so zu markieren, daß sie einen
Pfad zu inhaltlich zusammenhängenden, verwandten oder erklärenden
Stellen innerhalb eines anderen (oder des selben) Dokuments darstellen.
Die Markierung löst einen Sprungbefehl ("Hyperlink") aus,
der einen direkt zur angewählten Position bringt. Auf diese Weise
kann man z.B. ein Dokument mit Erklärungen, einem Glossar oder Ähnlichem
anreichern, ohne den Lesefluß zu stören.
Tipp:
Hypertext bedeutet "Links" zwischen Informationen - Links in
Textform werden meist unterstrichen dargestellt.
Was ist "Markup"?
HTML ist eine sogenannte "Markup"-Sprache. Dies bedeutet, daß
in einem Dokument Markierungen ("Tags") gesetzt werden, die
den von ihnen eingeschlossenen Passagen eine bestimmte Rolle in der Struktur
des Dokuments zuweist. Simpel gesagt bestimmt ein Tag z.B.: "Dies
ist eine Überschrift"; "Dies ist normaler Text", "Hier
beginnt eine Tabelle" etc.
Bevor wir weiter "Theorie machen", sehen wir uns zunächst
ein ganz einfaches HTML-Dokument an.
Das HTML-Dokument
<html>
<head>
<title> Ein einfaches
HTML-Dokument</title>
</head>
<body>
(Hier werden weitere Tags
und Text stehen)
</body>
</html>
Der oben dargestellte Code ist der Quelltext eines
simplen HTML-Dokuments. Wie jedes ordentliche HTML-Dokument beginnt es
mit dem Tag <html>,
und endet mit dem dazugehörigen Endtag </html>.
Der Tag bewirkt eigentlich nichts weiter, als dem
Browser mitzuteilen, daß alles innerhalb als HTML zu interpretieren
ist. Innerhalb des <html>-Containers
befinden sich die Container für den Dokumentkopf <head></head>
und für den Dokumentkörper <body></body>.
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